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Ontologie

Der Begriff – ursprünglich aus der Philosophie stammend – wurde seit den 1980er Jahren in der IT-Forschung rund um das Gebiet der künstlichen Intelligenz verwendet, um Wissen zu modellieren. Sogenannte Wissensdomänen sollten in eine maschinenlesbare Form gebracht werden. Eine Ontologie ist also eine Sammlung von Konzepten sowie Beziehungen dieser Konzepte zueinander. Zum Beispiel wird eindeutig definiert, wann es sich bei dem Wort „Jaguar“ um die Raubkatze und wann um die Automarke handelt. Das ist nur aus dem Kontext heraus erkennbar.

Ontologien haben drei Hauptelemente: Classes (Klasse, Konzept), Slots (Eigenschaften, Attribute einer Klasse und auch Methoden, was man mit einer Klasse machen kann) und Individuals (Instanzen einer Klasse). Damit sind Ontologien – wie Taxonomien auch – hierarchisch aufgebaut. Eine Unterklasse erbt aber, anders als bei Taxonomien, automatisch alle Eigenschaften der darüber liegenden Klasse, der Oberklasse.

In einer Ontologie werden außerdem synonyme Begriffe erfasst und miteinander verbunden, zum Beispiel die Begriffe Auto, Wagen, PKW, Automobil.

Der Entwurf von Ontologien ist ein komplizierter und langwieriger Vorgang. Erschwerend wirkt dabei, dass mitunter viele Personen an der Modellierung einer Wissensdomäne beteiligt sind und eine Einigung mit wachsendem Umfang an Daten und an beteiligten Personen immer problematischer wird.

Verwendete Quellen:

http://www2.informatik.hu-berlin.de/~bien/ontologie.html

 
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Ontologie – Begriffserklärung

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